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Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) will in der neuen Legislaturperiode die kulturelle Vielfalt in der Stadt fördern. Es werde zu wenig darauf hingewiesen, dass die vielen ausländischen Mitbürger ein "großer kultureller Reichtum für die Stadtgesellschaft sind", sagte Schmitz am Dienstag.
In den Medien würden Menschen mit ausländischen Wurzeln immer noch zu häufig allenfalls als Problem dargestellt. Das müsse sich ändern, betonte er. Deshalb müssten Kultureinrichtungen und -politik die kulturelle Vielfalt intensiver unterstützen und für die Stadt stärker sichtbar machen.
Dazu gehört Schmitz zufolge, dass in den Führungsetagen der großen Kulturinstitutionen mehr Menschen aus Einwandererfamilien tätig sind. Das müsse künftig auch in den Ausschreibungen bedacht werden.
"Wenn wir in unseren Konzertsälen oder Museen mehr Besucher mit migrantischen Wurzeln haben wollen - und das wollen wir, gerade in einer multikulturellen Stadt, wie Berlin - dann müssen sich die Häuser programmatisch darauf einlassen." Das gehe in aller Regel nur über Personen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/kultur/2012_01/schmitz_will_kulturelle.html