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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat erneut gefordert, angestellten Lehrern in Berlin eine Kompensation anzubieten.
Hintergrund ist, dass der rotschwarze Senat auch weiterhin keine Pädagogen verbeamten will. Viele junge Lehrer überlegen daher, in andere Bundesländer abzuwandern.
Der Vorsitzende der GEW-Schulleitervereinigung, Paul Schuknecht, sagte am Dienstagabend im rbb, die Senatsverwaltung müsse etwas Konkretes anbieten, um diese Pädagogen halten zu können. Eine interessante Perspektive sei, künftig angestellten Lehrern zu ermöglichen, weniger Stunden zu unterrichten. Bei Bedarf könnte man ihnen anbieten, für entsprechendes Geld wieder so viel Unterricht wie verbeamtete Lehrer zu übernehmen. Das wäre dann eine indirekte Gehaltserhöhung.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2011_12/gew_fordert_lohnerhoehung.html