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Die Tarifverhandlungen für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind am Montag ohne Ergebnis geblieben und sollen am 14. Februar fortgesetzt werden. Die Gewerkschaft Verdi lehnte ein neues Angebot der Arbeitgeber ab. "Im Volumen hat sich kaum etwas bewegt", sagte Sprecher Andreas Splanemann. "Die Situation spitzt sich zu."
Die Sprecherin des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV), Silke Leicht-Gilles, sagte dagegen, sie sei weiterhin zuversichtlich, dass eine Lösung am Verhandlungstisch gefunden werden könne. Parallel verhandelt der KAV mit der Tarifunion des Beamtenbunds.
Die landeseigene BVG betreibt in Berlin Busse, Trams und U-Bahnen. Bis zum Montag hatte die Gewerkschaft Warnstreiks ausgeschlossen. Am Donnerstag will die Tarifkommission neu entscheiden. 250 Beschäftigte machten nach Gewerkschaftsangaben aber schon vor der Verhandlungsrunde in der BVG-Zentrale Druck und übergaben Unternehmenschefin Sigrid Nikutta eine Protestnote.
Arbeitgeber boten Staffelung an - Gewerkschaft: Volumen bleibt gleich
Verdi setzt sich dafür ein, dass die Einkommen der 12.000 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport schneller steigen als die allgemeinen Preise.
Die Arbeitgeber haben nach eigenen Angaben folgende Staffelung angeboten: plus 1,5 Prozent im Mai dieses Jahres, plus 1,2 Prozent im Mai 2014 und plus 1,5 Prozent im Januar 2015. Außerdem sollen die Beschäftigten 200 Euro erhalten, wenn der Tarifvertrag geschlossen wird. Weitere 300 Euro soll es im Mai 2013 geben.
Mit ins Angebot genommen haben die Arbeitgeber nach eigenen Angaben auch einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen im Jahr. Bislang haben die BVG-Beschäftigten je nach Alter 28 bis 30 Tage Urlaub. Mit der Änderung würde EU-Recht umgesetzt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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