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Dilek Kolat (SPD), Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen (Bild: dpa)

Beschäftigung

Kolat will mehr betriebliche Arbeitsplätze schaffen

Berlins Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will in den kommenden Jahren für mehr betriebliche Arbeitsplätze in der Hauptstadt sorgen.

Man sei bereits dabei, Konzepte zu entwickeln, um an vorderster Stelle die Akteure in dem Bereich zusammenzuführen, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch dem rbb. Dafür wolle sie ihre landespolitischen Anstrengungen mit denen der Bundesagentur zusammenführen.

Der Arbeitsmarkt in Berlin sei gerade im Hinblick auf die Älteren und die Jugendarbeitslosigkeit festgefahren. Von den laut Statistik derzeit 228.000 Erwerbslosen in der Hauptstadt sind der Arbeitssenatorin zufolge über 80 Prozent Hartz-IV-Empfänger.

"Arbeitsmarkt hat sich erholt"

Kolat zog ein positives Fazit der wirtschaftlichen Entwicklung Berlins in den vergangenen Jahren.

Nach dem Abbau vieler industrieller Arbeitsplätze seit der Wende habe sich der Arbeitsmarkt von 2005 an erholt. Die Arbeitslosigkeit sei von rund 19 Prozent auf 13,3 Prozent zurückgegangen. Auch die Beschäftigung nehme zu.

Ein Problem sieht die Senatorin nach wie vor in der hohen Anzahl der Minijobs. In den vergangenen zehn Jahren seien diese in Berlin von 134.000 auf 148.000 gestiegen. Damit könnten die Menschen aber meist ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten und müssten aufstockende Leistungen in Anspruch nehmen.

Stand vom 22.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 22.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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